Erkundungstour Mittelberg (beim Plansee)
Fotografie našich používateľov
Die Tour sollte Wegemöglichkeiten finden, die zur Besteigung des Mittelbergs führen. Auf alten Karten gab es damals sogar drei Wege hoch, oben eine Hütte. Dies war alles leider nicht mehr auffindbar. Im...
Die Tour sollte Wegemöglichkeiten finden, die zur Besteigung des Mittelbergs führen. Auf alten Karten gab es damals sogar drei Wege hoch, oben eine Hütte. Dies war alles leider nicht mehr auffindbar. Im Hauptteil ist die Tour daher weglos, die An- und Abfahrt mit dem Fahrrad auf Forstwegen geht bis zur Einmündung des Prügelbachs in den Neuweidbach.
Ich starte also am Plansee mit dem Fahrrad, fahre den Forstweg im Neuweidtal bis zu dessen Ende und stelle dort das Radl ab. Gegenüber beginnt ein anderer Forstweg auf der anderen Talseite der nordöstlich bergauf führt. Diesen folge ich so lange, bis rechts viele rote Markierungen an Bäumen den Abzweig des Weges zum Langegg markieren.
An dieser Stelle genau gegenüber verlasse ich den Forstweg und steige zunächst unterhalb des Forstweges am Hang entlang leicht ab, bis auf einen Rücken und schwenke dann voll nach Osten hangabwärts ins Tal hinunter. Da gibts auch eine grasige Rinne in der man gut absteigen kann. Ein Weg ist hier nicht erkennbar. Weiter unten dann schwache Trittspuren nach rechts bis zu einem vermoderten ca 2 m hohen Baumstumpf. Dann wieder rechts am steilen Grashang hinunter auf Tritten und Graspolstern in das bereits sichtbare Bachbett hinein. Im Bachbett weiterer Abstieg, nun einfacher zu gehen und gleich danach Ankunft am Bach des Prügeltals.
Wunderschöne Atmosphäre in diesem Tal, das so einsam ist weil es kaum Zustiege gibt. Im Bachverlauf auch ab und zu Schluchten, daher ist auch das Laufen im Bachbett nur sehr mühsam möglich.
Ich quere den Bach und steige schräg gegenüber wieder den Hang hoch, der Pfad ist ganz gut zu sehen. Ein schottriges Band zieht sich den Hang entlang nach oben. Es ist steil, aber machbar - heikler wirds erst ca 5 min später an einer grasigen steilen Stelle, da sollte es möglichst nicht nass sein und man muss sehr konzentriert gehen. Der recht steile Aufschwung ist in insgesamt 10 min geschafft, dann folgt schönes waldiges und flacheres Gehgelände mit zunächst flacher Hangneigung. Hier jetzt in Gehrichtung Nordost den Hang hochsteigen. Einen Weg konnte ich nicht erkennen, es kommen zwar immer wieder kurze pfadähnliche Stücke, jedoch vermute ich das die Gämsen dahinter stecken. Der Weg der in der Karte von 1938 als vollwertiger Anstieg verzeichnet ist, lässt sich nicht mehr finden.
Es gibt natürlich auch keine Markierungen. Ich laufe deshalb pfadlos ca. 500 hm den Hang im Wald hinauf zum Gipfel des Mittelbergs. Die Hangneigung wird zwischendurch ganz ordentlich steil, jedoch sind wenigstens am Boden keinerlei Hindernisse wie z.B. Latschen oder Felsriegel. Nur etliche umgestürzte Bäume die man aber gut umgehen kann. Kurz vor dem Mittelberg Gipfel auf 1500 m wird es dann flach, es ist ein welliger Kammrücken der nun zum Gipfel führt. Lichter Wald und tatsächlich nun an einigen Bäumen eine Rot - Weiß - Rot Markierung zu sehen - ganz schwach aber immerhin ein Zeichen, das hier schon mal jemand war :-)
Von den alten Hütten keine Spur mehr, die sind wohl schon komplett weggemodert. Der Gipfel selber ist völlig unspektakulär - ein Hügel mit Bäumen drauf und nicht gerade eine perfekte Aussicht.
Ich beschließe noch zur Einsattelung zwischen Mittelberg und Spitziger Brand zu laufen. Um eventuell mal Möglichkeiten zur Überschreitung herauszufinden.
Die Schwierigkeiten beginnen aber schon mit der Frage, an welcher Stelle absteigen? Der Sattel liegt zwar nur ca. 50hm tiefer, aber nach Osten hin gibts nur steile Hänge mit dichten Latschen zugewuchert.
Ich suche nach einem Durschlupf im Krummholz und werde an einer Stelle fündig, wo ein gnädiger Mensch die Säge angesetzt hat.
Durch diese kurze Latschengasse kann man absteigen, nach der Gasse kommt jedoch wieder steiles offenes Grasgelände ohne Trittspuren. Und dann muss ich halt meinem Geländeinstinkt folgen und erreiche dann den schönen flachen Sattel, wo auch eine felsige Abrisskannte grantig nach unten zeigt. Hier gehts wohl nicht mehr weiter....
Nach ausgiebigem Vesper gehe ich den gleichen Weg wieder zurück. Eine Abweichung vom Aufstiegsweg würde ich auch nicht empfehlen, denn es geht ansonsten überall recht steil runter.
Insgesamt schon recht fordernd in der Geländekenntnis und beim Gehen im steilen Gelände. Auch wenn keine Felspartien gemeistert werden müssen, kann das durchaus teilweise als T4 Gelände gewertet werden.
Forelle am Plansee
AV Karte 4/1
Áno
Áno
Áno
Áno
Normale Bergausrüstung, evtl. Pickel für steile Passagen im bröseligen Bereich.
Auto
Forelle am Plansee
Keine markierten Wege, keine Schilder. Nur für Bergsteiger die wegloses steiles Gelände gewohnt sind und sich perfekt orientieren können.
Am besten als Bike & Hike Tour machen wie beschrieben. Dann spart man sich die Forstwege Latscherei.
Webové kamery z prehliadky
Obľúbené výlety v okolí
Nenechajte si ujsť ponuky a inšpiráciu na ďalšiu dovolenku
Vaša e-mailová adresa bol pridaný do poštového zoznamu.