Aufstieg zur Baumgartenschneid (1444m) über Riederstein (1207m)
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Aufstieg zum Riederstein:
Am Parkplatz orientieren wir uns zunächst in östlicher Richtung zu einem großen Schilderbaum, der direkt an einem schmalen Pfad mit einigen Stufen steht, rechts neben einem...
Aufstieg zum Riederstein:
Am Parkplatz orientieren wir uns zunächst in östlicher Richtung zu einem großen Schilderbaum, der direkt an einem schmalen Pfad mit einigen Stufen steht, rechts neben einem Wohnhaus. Der Einstieg erfordert etwas Aufmerksamkeit, da die Baumgartenschneid über mehrere Varianten ausgeschildert ist.
Die Stufen führen uns zügig bergauf in den Wald. An der ersten Abzweigung halten wir uns rechts, folgen dem Weg weiter und erreichen wenig später eine zweite Verzweigung. Auch hier bleiben wir rechts und folgen konsequent der Beschilderung Richtung „Galaun; Riederstein; Baumgartenschneid“.
Einige weitere Stufen bringen uns schließlich zu einer breiten Forststraße, der wir nach links folgen (Wegweiser: „Galaun; Riederstein; Baumgartenschneid“).
Der breite Weg führt links am Hof des Auerbauern vorbei und taucht anschließend wieder in den Wald ein. Ohne nennenswerte Steigung erreichen wir nach etwa 15 Minuten einen von links einmündenden Weg. Wir halten uns erneut rechts und folgen weiterhin der bekannten Beschilderung.
Linker Hand entdecken wir an einem Baum eine auffällige Baumperle, die zugleich den Beginn der nun deutlich zunehmenden Steigung markiert. Rund 20 Minuten später erreichen wir eine größere Kreuzung mit Schilderbaum, die wir geradeaus überqueren. Ein letzter Abschnitt durch den Wald bringt uns nach wenigen Minuten zum schön gelegenen Riedersteinhaus am Galaun. Hier bietet sich die erste Rast der Tour an.
Bänke auf der Wiese zum Sonnen, eine Einkehr im Riedersteinhaus oder ein Getränkestand zur Selbstbedienung bieten alles, was man für eine Pause benötigt.
Wenige Meter hinter dem Gasthaus erreichen wir einen beschilderten Abzweig in einen Steig. Hier verlassen wir die Forststraße und biegen links in den mit Stufen ausgebauten Steig ein (Wegweiser: „Riederstein; Baumgartenschneid“).
Der Kreuzweg zieht nun deutlich steiler an. Wenige Minuten nach Beginn besteht die Möglichkeit, nach rechts auf einen sanfteren Steig auszuweichen. Wir bleiben jedoch auf dem direkten Anstieg.
Entlang der liebevoll gestalteten Kreuzwegstationen finden wir an einem Felsen eine Madonnenfigur sowie eine Gedenktafel für den Wildschützen Leonhard Pöttinger, der hier im vorletzten Jahrhundert ums Leben kam. Kleine Hinweisschilder informieren zudem darüber, wie viel der nahezu vollständig gestuften Strecke bereits bewältigt ist. Wer es besonders ambitioniert mag, kann sich hier mit Zaunpfähle tragen, sinnbildlich dem Kreuzweg im wahrsten Sinne des Wortes annähern.
Am waldigen Bergrücken angekommen wenden wir uns nach links und steigen über einige weitere Stufen zur kleinen Kapelle auf, die zugleich den Gipfel des Riedersteins markiert.
Der Platz hier ist etwas begrenzt und an sonnigen Wochenendtagen kann es hier durchaus eng werden. Dennoch sollte man sich die Aussicht auf den Tegernsee, Rottach-Egern und das Mangfallgebirge keinesfalls entgehen lassen. Hinter dem Tegernsee reicht der Blick unter anderem zum Roß- und Buchstein, zum Hirschberg, Ochsenkamp und Fockenstein. Im Osten ist bereits der Gipfel der Baumgartenschneid zu erkennen, unser nächstes Ziel.
Zur Baumgartenschneid über Rohrkopf:
Wir gehen ein kurzes Stück zurück und wandern geradeaus den Bergrücken hinab in eine kleine Senke mit Schilderbaum. Auch hier folgen wir der Beschilderung geradeaus Richtung Baumgartenschneid.
Kurz darauf nimmt die Steigung erneut deutlich zu. Der Steig ist zwar markiert, kann jedoch durch die Vielzahl an begangenen Spuren etwas unübersichtlich wirken. Durch die hohe Frequentierung haben sich zahlreiche parallele Steige gebildet.
In der Regel gibt es eine direktere, steilere Anstiegsvariante sowie eine linksseitig verlaufende, etwas sanftere Option. Wir achten auf die Markierungen und wählen einen zügigen, aber nicht übermäßig steilen Weg. Das letzte Stück erfordert jedoch unweigerlich einen steilen Anstieg über den Hang.
Oben angekommen führt uns der Pfad links an einer kleinen bewaldeten Anhöhe vorbei. Wer möchte, kann hier rechts den unmarkierten Gipfel des Rohrkopfs mitnehmen. Ein Grenzstein sowie mehrere große Ameisenhaufen markieren den höchsten Punkt, und deutliche Trittspuren zeigen den Weg.
Zurück auf dem Hauptweg wird dieser zunehmend breiter. Nach etwa zehn Minuten verlassen wir den Bergwald und steuern den bereits sichtbaren Gipfel der Baumgartenschneid an. Über eine buckelige Almwiese und einen letzten steileren Anstieg in kurzen Serpentinen erreichen wir nach rund 45 Minuten ab der Senke den Gipfel. Unter dem mächtigen Gipfelkreuz genießen wir erneut den weiten Blick über den Tegernsee und das Mangfallgebirge.
Abstieg über Saglfleckl:
Für den Abstieg wählen wir eine Rundtourvariante und steigen vom Gipfelkreuz nach links in nördlicher Richtung zur Baumgartenalm ab. Die Alm ist bereits vom Gipfel aus gut sichtbar. Wir passieren die Almgebäude rechter Hand und übersteigen am Waldrand einen Viehzaun (Wegweiser: „Neureuth; Tegernsee über Alpbachtal“).
Der Steig führt nun zügig und in mehreren Serpentinen durch den Wald bergab. Nach etwa 20 Minuten erreichen wir eine Lichtung mit Schilderbaum und einem kleinen Unterstand am Sagfleckl. Wir folgen dem Wegweiser Richtung Tegernsee und wenden uns links, bis wir am Ende des nun wieder breiteren Weges auf eine breite Forststraße treffen.
Hier biegen wir links ab (Wegweiser: „Galaun; Riederstein; Tegernsee“) und stehen direkt auf einer großen Kreuzung. Unser Weg führt rechts an einer Sitzbank vorbei. Wer hier links abbiegt, gelangt zurück zum Riedersteinhaus und trifft wieder auf die Aufstiegsroute.
Wir befinden uns nun auf dem sogenannten Prinzenweg, der uns in etwa 50 Minuten zurück zum Ausgangspunkt bringt. Der angenehm verlaufende Weg führt vorbei an mehreren Almen, darunter die Alpbachalm und die Hubertushütte. Ab hier heißt es lediglich, der Hauptroute zu folgen und sämtliche Abzweigungen zu ignorieren.
Riedersteinhaus am Galaun
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Normale Wanderausrüstung
- Keine besonderen Sicherheitshinweise
Navi Adresse: Prinzenweg 15, 83684 Tegernsee
Von München kommend die Autobahn A8 an der Ausfahrt Holzkirchen verlassen und weiter auf der B307 nach Tegernsee fahren. Dort links Richtung Bahnhof abbiegen und noch bevor man diesen erreicht, rechts in die Max-Josef-Straße abbiegen. Am Eingang zum Alpbachtal, Ecke Prinzenweg und Schützenstraße, stehen kostenpflichtige Wanderparkplätze zur Verfügung.
Von München Hauptbahnhof nach Tegernsee. Vom Bahnhof zu Fuß über die Bahnhofstraße, die Max-Josef-Straße und den Prinzenweg in 10 Minuten (0,6 km) zum Ausgangspunkt.
Wanderparkplatz Prinzenweg
Namensherkünfte:
Baumgartenschneid:
Der Name Baumgartenschneid lässt sich klar historisch einordnen. „Schneid“ ist ein im bayerischen Alpenraum häufig verwendeter Begriff für einen schmalen Bergrücken oder Grat, der Geländeformen voneinander trennt. Der vordere Namensbestandteil verweist sehr wahrscheinlich auf die Baumgartenalm bzw. auf ehemalige Rodungs- und Weideflächen („Baumgarten“) im Bereich des heutigen Nordabstiegs. Die Bezeichnung beschreibt damit nüchtern die Funktion des Berges als bewaldeter Rücken oberhalb landwirtschaftlich genutzter Flächen.
Riederstein:
Der Riederstein ist ein 1 207 m hoher, weithin sichtbarer Felssporn über dem Tegernsee. Sein Name taucht in Wanderführern und historischen Beschreibungen ohne eindeutige sprachliche Deutung auf, gilt aber als lokaler Flurname für diesen charakteristischen Felskopf nördlich des Galauns. Die Bezeichnung verweist auf seine markante Lage oberhalb des bewaldeten Rieder-/Alpbachtals, nicht auf eine kirchliche Herkunft des Namens.
Riedersteinkapelle:
Auf dem Riederstein steht seit dem 19. Jahrhundert eine kleine Kapelle. Der erste Vorgängerbau entstand 1841/42 durch Josef Hupfauer, einen Schlossdiener aus Tegernsee; er wurde bereits 1850/51 erweitert. In ihrer heute erhaltenen Form wurde die Kapelle 1863/64 errichtet und 1897 gründeten Tegernseer Bürger den „Riederstein-Verein“, der bis heute den Unterhalt des Kirchleins und des Kreuzwegs pflegt. Tegernsee in Oberbayern+1
Die Kapelle ist ein neugotischer Saalbau mit Satteldach, rotem Tegernseer Marmorboden und künstlerisch ausgestatteten Innenräumen.
Der Kreuzweg:
Vom Berggasthaus am Galaun führt ein steiler Kreuzweg mit über 500 Treppenstufen und 14 Stationsreliefs aus dem Jahr 1897 hinauf zur Kapelle. Dieser Kreuzweg ist sowohl kulturhistorisch als auch religiös bedeutsam und steht gemeinsam mit der Kapelle unter Denkmalschutz. Wikipedia+1
Unterwegs passiert man eine Grotte mit einer Marienfigur und an dieser Stelle wurden bei Bauarbeiten 1897 die sterblichen Überreste von Leonhard Pöttinger, einem seit 1861 vermissten Wildschützen aus St. Quirin, gefunden. Ihm ist eine Gedenktafel gewidmet.
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