Eco Pfad Archäologie Calden
Vom Start am Rokoko-Juwel Schloss Wilhelmsthal führt der Weg zu einem Beispiel höfischer Jagdgeschichte mit dem Tiergarten und den dazugehörenden Jagdsternen.
In diesem Waldgebiet, in dem Wildtiere speziell...
Vom Start am Rokoko-Juwel Schloss Wilhelmsthal führt der Weg zu einem Beispiel höfischer Jagdgeschichte mit dem Tiergarten und den dazugehörenden Jagdsternen.
In diesem Waldgebiet, in dem Wildtiere speziell für die Jagd gehalten wurden, lud Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel zum höfischen Jagdvergnügen ein.
Bereits im Tiergarten finden sich bronzezeitliche Hügelgräber. Direkt am Waldrand mit Blick auf Calden empfängt den Wanderer die Jungsteinzeit mit einem Galeriegrab und vor allem mit dem durch Steinlandmarken kenntlich gemachten Erdwerk. Die Galeriegräber verdeutlichen, dass die Gegend um Calden bereits früh besiedelt war. Dass der Raum Calden in der Jungsteinzeit von besonderer Bedeutung war, belegt das Erdwerk, dessen Ausmaße beeindruckend sind.
Im Laufe des Eco Pfades Archäologie Calden wechseln sich stille Waldstrecken mit Ausblicken auf die heutige Kulturlandschaft rund um Calden ab – neben der archäologischen Vielfalt bietet der Weg auch landschaftliche Abwechslung.
Eco Pfad Archäologie Calden wurde vom Hessisch-Waldeckschen Gebirgs- und Heimatverein als geprüfter Wanderweg zertifiziert.
Keine spezielle Wanderausrüstung erforderlich. Wetterangepasste Kleidung empfiehlt sich.
ÖPNV: Calden, Haltestellen "Wilhelemsthal", "Wilhelmsthaler Straße" oder "Rathaus". Fahrpplanauskunft: NVV-Service Telefon 0800-939-0800 (gebührenfrei) und www.nvv.de.
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