Schwarzauer Gippel (Überschreitung)
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Der Schwarzauer Gippel wird als eigenes Gipfelziel eher selten gewürdigt, was wohl auch an seinem prominenten Nachbarn, dem Gippel, liegt. Somit wird der Wanderer in dieser Region mit viel Ruhe und relativer...
Der Schwarzauer Gippel wird als eigenes Gipfelziel eher selten gewürdigt, was wohl auch an seinem prominenten Nachbarn, dem Gippel, liegt. Somit wird der Wanderer in dieser Region mit viel Ruhe und relativer Einsamkeit belohnt.
Kondition ist allerdings durchaus erforderlich, besonders am steilen Gipfelanstieg, der ziemlich kompromisslos verläuft und am Gipfelkamm in ein längeres Auf und Ab mündet, bevor er endlich den höchsten Punkt erreicht.
Den Höhepunkt dieser Tour stellt aber eindeutig ein Besuch der Gippelalm dar, die im Sommer als „Halterhütte“ bewirtschaftet wird und Gäste gerne bewirtet.
Wegbeschreibung:
Bei der Weggabelung hinter dem Gut Zögernitz geht man im Graben geradeaus am asphaltierten Fahrweg weiter und folgt einer alten blauen Markierung. Am Ende des befestigten Weges weist eine grüne Hinweistafel „Preinecksattel“ geradeaus und an der nachfolgenden Weggabelung eine nach links (blauer Pfeil). Kurz danach zweigt nach rechts ein Fußpfad ab (grüne Hinweistafel, blaue Markierung), dem man folgt. Nach insgesamt fünf Forststraßenquerungen und ca. 90 Minuten Aufstiegszeit erreicht dieser Pfad den Bergkamm beim Preinecksattel.
Hier geht man nach rechts (Westen) am Kamm entlang weiter, wo man hinter einer Kuppe einen weiteren Sattel erreicht, bevor es dann sehr steil hinauf auf den Gipfelkamm des Schwarzauer Gippels geht. Ganz oben legt sich der Bergkamm schließlich zurück und der Steig führt durch dichte Latschen auf und ab, bevor er den höchsten Punkt mit seinem kleinen, improvisierten Gipfelkreuz erreicht.
Vom Gipfel aus geht es am Kamm entlang weiter, bald zunehmend bergab und zum Gippeltörl hinunter.
Am Gippeltörl folgt man einem Hinweispfeil nach links, um in 10-12 Minuten die Gippelalm und ihre Halterhütte zu erreichen
Für den Abstieg kehrt man von der Gippelalm zum Gippeltörl zurück und folgt dort dem markierten Treibsteig (Hinweistafel „St. Aegyd“) zurück bis zum Ausgangspunkt.
Gippelalm
Áno
Áno
Wanderausrüstung.
In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.
Diese Tour weist keine besonderen Sicherheitsrisiken auf.
A1 (Westautobahn) bis zu Ausfahrt St. Pölten Süd, weiter auf der B20 über Lilienfeld bis Freiland; abzweigen auf die B214 durch Hohenberg nach St. Aegyd.
Alternativ ist eine Anreise nach St. Aegyd von Mariazell oder Lahnsattel kommend auch über das Gscheid und Kernhof möglich.
In St. Aegyd biegt man nach Süden in den Weißenbachgraben ab (Hinweistafel „Jausenstation Herzerlmizzi“) und folgt den gelben Hinweistafeln „Gippel“ am asphaltierten Fahrweg, bis eine Tafel hinter dem Gut Zögernitz nach rechts auf eine Schotterweg weist. Dort hat man den Ausgangspunkt erreicht und kann neben der Schotterstraße längs parken.
Längsparken neben dem Fahrweg am Ausgangspunkt.
Wenn man diese Wanderung als Nachmittagstour anlegt, ist man auch am Abstieg meist allein.
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