Strass im Strassertale - Ruine Falkenberg
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Schon der Weg rauf zum Heiligenstein begeistert landschaftlich. Durch Weingärten hindurch und immer wieder genialer Ausblick rein ins Kremstal und runter nach Langenlois und Zöbing bzw. auf die Anhöhen...
Schon der Weg rauf zum Heiligenstein begeistert landschaftlich. Durch Weingärten hindurch und immer wieder genialer Ausblick rein ins Kremstal und runter nach Langenlois und Zöbing bzw. auf die Anhöhen der Gegend rund um Schiltern. Am Heiligenstein kann man auch noch einen Abstecher zur Kamptalwarte machen.
Weiter geht's wieder unter ins Tal, auf die Talstrasse von Strass und weiter über den Ruinenweg zur Ruine Falkenberg. Bevor es rauf zur Ruine geht, kommt man noch an der 'ehemaligen Allerheiligenkirche' vorbei. Ein wunderschön restauriertes Privatgebäude, das davor die Pfarrkirche von Falkenberg war. Man erkennt von aussen noch deutlich die Grundformen einer Kirche - die Stützpfeiler und die hohen Fenster ... nur keinen Kirchturm mehr. Ein schmaler Steig führt dann weiter durch den Wald rauf zur Ruine Falkenberg.
Von der Ruine geht es weiter nach Elsarn im Strassertal. Hier befindet sich ein Freilichtmuseum: Germanisches Gehöft. Eine Rekonstruktion eines Gehöftes aus der römischen Kaiserzeit - 2. und 3. Jahrhundert nach Christus.
Auch ein Abstecher rauf zur Pfarrkirche St.Margaretha um einen tollen Blick rein ins Tal zu erhaschen, bevor es wieder weiter geht, sollte man in Erwägung ziehen. Die Kirche ist die älteste im Strassertale - schon 1175 wurde sie als Kapelle in Elsarn erwähnt.
Vorbei an einem Kriegerdenkmal, rauf über die Weinbergstrasse und vorbei an einer Weinpresse, kommt man zum „Weissen Kreuz“. Dieses befindet sich auf einem ehemaligem Fussweg zwischen Mühlbach und Strass. Es wurde jährlich zu den Bittagen mit Kalkmilch bestrichen ... wovon sich wohl auch der Name ableitet. Schon 1697 erwähnt steht da in der Niederschrift geschrieben, dass die Kreuzsäule ein Schafmeister zu Wiedendor - Hannß Georg Hail - erbauen durfte. Und nein, Hans Georg Hail war nicht allzu heilig - er war eher dadurch aufgefallen, dass er beschimpft wurde, Ehebruch begangen hatte und sogar gerichtlich verurteilt wurde.
Nun geht's wieder weiter rauf über Agrarwege quer durch die Landschaften der Weingärten. Auch von hier aus wieder wunderbare Weitblicke runter ins Donaubecken und schon bald auch wieder auf die Dächer von Strass.
Die letzten Meter marschiert man durch die Plachenkellergasse mit wunderschönen Gehöften und Weinkellerein.
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