Rund um den Kulm bei Saalburg
Saalburg ist eine Gründung der Herren von Lobdeburg, die ihren Stammsitz bei Jena hatten. Saalburg war der Mittelpunkt einer Herrschaft, die 1240 als „territorium Salburg“ erwähnt wird (1216 de Saleburc,...
Saalburg ist eine Gründung der Herren von Lobdeburg, die ihren Stammsitz bei Jena hatten. Saalburg war der Mittelpunkt einer Herrschaft, die 1240 als „territorium Salburg“ erwähnt wird (1216 de Saleburc, 1382 Salberc). Saalburg ist ein Teil der Städtegemeinschaft Saalburg-Ebersdorf. Sie liegt unmittelbar am Bleilochstausee, dem größten Stausee Deutschlands. Er entstand von 1926 bis 1932 und hat einen Stauinhalt von 215 Mill. Kubikmetern.
►►► Wir gehen zur Straße Saalburg - Kulm. Von hier bietet sich eine prächtige Sicht auf den Bleilochstausee und das am rechten Ufer liegende Städtchen Saalburg. In südlicher Richtung erstrecken sich die weiten Wälder des Saalwaldes. Wir benutzen die Straße ansteigend bis zur Ortschaft Kulm, die wir an einer Sitzgruppe erreichen (Blick auf den Kulm, 577 m).
►►► Die Kirche des Ortes gehört zu den ältesten des Kreises. Kulm gehört zur Stadt Saalburg-Ebersdorf und hat etwa 120 Einwohner. Das Dorf liegt in einer Höhe von 525 m ü.NN. Der Ortsname geht auf einen slawischen Bergnamen zurück, slawisch „cholm = Berg, Hügel (1318 Culme, 1357 zu dem Culme, 1533 Culm). Wir können am Ortsrand zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Wir können entweder durch den Ort laufen oder gleich links abbiegen, um uns nach 100 m wieder rechts zu halten. Dieser Weg läuft parallel zur Dorfstraße. Links erhebt sich der Bühl (539 m), der besonders zur Zeit der herbstlichen Laubfärbung ein herrliches Fotomotiv ergibt.
►►► Wir stoßen auf einen landwirtschaftlichen Weg (Sicht geradeaus nach Mielesdorf und zur Straße nach Unterkoskau / Tanna und halbrechts zu den Windkraftanlagen bei Schilbach) und folgen ihm nach links. Bald treten wir in den Wald ein und schreiten abwärts. Nach kurzer Zeit kommen wir an die Kahlwiesen. Von hier schauen wir hinüber zur Ortschaft Gräfenwarth. In einem weiten Linksbogen wandern wir auf dem guten Forstweg weiter bergab und kommen am Ortsteil Kloster (Ruine des ehemaligen Zisterzienser-Klosters) von Saalburg an die Straße.
►►► Hier steigen links wir hinauf zum Waldrand. An der Waldschänke kann man sich an dem schönen Blick auf die weiter Wasserfläche des Stausees erfreuen. Der Waldpfad bringt uns, stetig ansteigend, vorüber an der Sommerrodelbahn zu einer schmalen Straße. Wir laufen weiter aufwärts und gelangen zu unserem Ausgangspunkt.
Dieter Kögler, Wanderungen der Volkssolidarität Oberland e.V.
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