Grüne Nase - Eiskar
Fotografie našich používateľov
Ausgangspunkt ist ein großer (gebührenfreier) Parkplatz (auf 1.357m) direkt am Plöckenpass, auf italienischer Seite, unmittelbar nach der Staatsgrenze. Du wanderst vom Parkplatz ausgehend, dem Wegweiser...
Ausgangspunkt ist ein großer (gebührenfreier) Parkplatz (auf 1.357m) direkt am Plöckenpass, auf italienischer Seite, unmittelbar nach der Staatsgrenze.
Du wanderst vom Parkplatz ausgehend, dem Wegweiser (rechte Seite, wenn du Richtung Italien schaust) - Wanderweg in Richtung Cellonschulter - folgend, über eine alte, leicht ansteigende (Kriegs-)straße/Karrenweg.
Im weiteren Verlauf (ab ca. 1.500hm) beginnt der stetig steiler werdende Steig des südseitigen Aufstiegs, der dich nun über einige Serpentinen - nach etwas weniger als 1 Stunde Gehzeit (vom Parkplatz) - zu einer Weggabelung (bei ca. 1.710 hm) führt.
Hier zweigst du nach links (in Richtung Cellon („Frischenkofel“) ab (nach rechts würde dich der weitere Wanderweg auf die Cellonschulter führen).
Du folgst dem teils kurvenreichen Steig („Normalweg“) Richtung Cellon (in westliche Richtung), über die steilen, weiten Grasflanken, bis du bei den Ausläufern des Cellonwestgrats (bei ca. 2.080hm) – in der Nähe einer Kaverne aus dem 1. Weltkrieg - anlangst. Die beiden „Abzweigungen“ davor – einmal bei ca. 1.800hm – der Weg (Abkürzung) führt ab hier, teils über ein Schuttkar, in Richtung Cellongipfel - und einmal bei 2.000hm – eine nahezu unbefestigte „Abkürzung“, über die steile Flanke der Grünen Schneid („Cresta Verde“) (siehst du auch am Track – diesen Pfad nutzten wir beim Abstieg) - ignorierst du.
Ab hier verläuft der etwas schmälere Steig nun nach links, quasi entlang des Kammverlauf der Grünen Schneid bei ca. 2.086m (bis hier sind es ca. 2 Stunden Gehzeit). In weiterer Folge stehst du an der Kollinkofelostwand an – bei dieser natürlichen Abzweigung zweigt der Weg (entlang des „Grohmannsweg“/alter Kriegssteig) nach rechts ins Hohe Tal ab (gerade nach oben würdest du von hier aus – über den Ostgrat - auf den Collin („Kollinkofel“) gelangen).
Die Route, die ab jetzt um einiges anspruchsvoller wird, verläuft nun über einen schmalen und abschüssigen Steig. Zuerst erwartet dich ein kurzer Abstieg, über absturzgefährdete felsige Bereiche (Steinschlaghelm ist ab hier empfehlenswert), bevor du das Hohe Tal durchquerst und dich der Steig über eine Steinrinne führt. Der weitere Routenverlauf, welcher nun teils schwer zu finden ist, führt dich vorerst über einen steilen Grashang, bevor du mittels eines ca. 5m langen, alten Stahlseils die zweite Felsrinne erreichst, die du nun überquerst. Nun folgst du aufwärts, den wenigen Trittspuren - über Graspölster und weitere Felsbänder gelangst du auf einen Kamm, von wo aus du den 1. Blick ins Valentintal (Richtung Norden) genießen kannst. Dem Kamm folgst du in westliche Richtung - bei einer Stellung des 1.Weltkriegs vorbei - querst eine breite Flanke (teils unbefestigt und abschüssig) und erreichst letztlich einen breiten, begrünten Kamm (nördlich des Gabelekopfes). Um die Grüne Nase zu erreichen, zweigst du hier nach rechts ab und gelangst (ca. 40 Minuten nach der Grünen Schneid), über ein kurzes Seil, zum aussichtsreichen „Gipfel“ sowie dem Gipfelbuch der Grünen Nase, mit einem atemberaubenden Ausblick.
Von hier führt die Route zum Eiskar zuerst wieder zurück in Richtung des breiten Kamms (Nähe Gabelekopf) und zweigt in weiterer Folge nach rechts ab. Der Steig zum südlichsten Gletscher Österreichs (und dem einzigen Gletscher der Karnischen Alpen) verläuft nun überwiegend über felsige und unbefestigte Abschnitte mit einer „leichten“ Kletterpassage, sowie Geröllfelder. Der Schatten der imposanten Nordwandabstürze der 500m hohen Kellerwand hat auch seinen Teil dazu beigetragen, dass wir diesen rund 16ha großen, beeindruckenden Eisklargletscher noch heute erleben dürfen.
Der Rückweg führt dich vom Eiskar in rund 2 Stunden, überwiegend am gleichen Wegverlauf, wie der Aufstieg verlaufen ist, zurück zum Parkplatz beim Plöckenpass.
Direkt am Plöckenpass kommt ihr in den Genuss italienischer Gerichte und auf der österreichischen Seite, in der Nähe der Passstraße - beim Lamprechtbauer – erwartet euch ausgezeichnete, regionale Küche.
Entlang der Route gibt es keine Einkehrmöglichkeit und keine Möglichkeit sein Trinkwasser nachzufüllen.
Áno
Áno
Áno
Standardausrüstung für eine Tagesbergtour - zusätzlich ist ein Steinschlaghelm empfehlenswert (optional Klettergürtel, 30m Seil).
- Der Track ist für die Orientierung eine sehr gute Basis, jedoch – vor allem bei schlechter Sicht – definitiv zu wenig, für eine sichere Routenfindung. Bei schlechtem Wetter bzw. schwierigen Sichtverhältnissen gibt es in einigen Teilabschnitten kaum Orientierungsmöglichkeiten und deine Bergtour kann zum lebensgefährlichen Unterfangen werden.
- Im Frühsommer können im Streckenverlauf auch einige Altschneefelder zu überwinden sein (somit benötigst du einerseits mehr Zeit als auch mehr Ausrüstung – Pickel, Steigeisen etc.)
Von Hermagor über die B111 (Gailtal Straße) oder von Oberdrauburg über die B110 (Plöckenpass Straße) bis Kötschach-Mauthen. Von hier fährst du über die B110 (Plöckenpass Straße) weiter bis zur Staatsgrenze (Österreich/Italien).
Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist in der Sommerhauptsaison von Kötschach-Mauthen auf den Plöckenpass möglich.
Außerhalb der Hauptsaison ist die öffentliche Anreise "nur" bis Mauthen möglich.
Direkt am Plöckenpass (in unmittelbarer Nähe zur Staatsgrenze Österreich/Italien) auf der italienischen Seite befinden sich zahlreiche, gebührenfreie Parkplätze.
Der Track ist für die Orientierung eine sehr gute Basis, jedoch – vor allem bei schlechter Sicht – definitiv zu wenig, für eine sichere Routenfindung. Bei schlechtem Wetter bzw. schwierigen Sichtverhältnissen gibt es in einigen Teilabschnitten kaum Orientierungsmöglichkeiten und deine Bergtour kann zum lebensgefährlichen Unterfangen werden.
Im Frühsommer können im Streckenverlauf auch einige Altschneefelder zu überwinden sein (somit benötigst du einerseits mehr Zeit als auch mehr Ausrüstung – Pickel, Steigeisen etc.)
Voraussetzungen für die Bergtour ins Eiskar:
- sehr gute Grundkondition
- Schwindelfreiheit
- sehr gute Trittsicherheit
- (alpiner) Orientierungssinn – ab der Grünen Schneid ist dieser auf jeden Fall notwendig
- Erfahrung im Bereich Bergsteigen (Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad)
- stabile Wettersituation und perfekte Sicht
Der südlichste Gletscher Österreichs bietet – neben dem beeindruckenden Gletscherlebnis an sich - noch einige weitere, atemberaubende Naturphänomene auf engstem Raum. Im Schatten der 500m hohen, fast senkrechten Kellerwand zu stehen, ist ebenso spektakulär, wie der Anblick des 30m hohen Moränenwalls, dem Schwemmgut aus den entferntesten Meeren (vor 300 Millionen Jahren), die versteinerten Korallen, Ablagerungen von Lagunen uvm. Auch der Weg zum Eiskar ist schon ein besonderes Erlebnis – Murmeltiere und Edelweiße, seltene Orchideen sowie zahlreiche Zeugnisse des 1. Weltkriegs begleiten dich auf dieser Tour durch die Menschheits- und Erdgeschichte.
Webové kamery z prehliadky
Obľúbené výlety v okolí
Nenechajte si ujsť ponuky a inšpiráciu na ďalšiu dovolenku
Vaša e-mailová adresa bol pridaný do poštového zoznamu.