WM MTB Marathon Graz 10Aug23
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Hier meine Version der MTB WM Marathonstrecke von 2009. Hintergrund. Die Strecke ist ca. 95% ident mit zumindest einer der bekannten Streckenführungen. Zur Erklärung, es gibt die Originalstrecke von...
Hier meine Version der MTB WM Marathonstrecke von 2009.
Hintergrund. Die Strecke ist ca. 95% ident mit zumindest einer der bekannten Streckenführungen. Zur Erklärung, es gibt die Originalstrecke von 2009 (dazu hatte ich leider nur einen schlecht aufgelösten Screenshot und Teile davon sind zumindest nicht mehr legal befahrbar), die (allerdings leider z.T. nur sporadisch) ausgeschilderte MTB Tour und eine Radtourenkarte des Steiermark Tourismusverbandes, plus die OSM Bicycle Karte. Alle unterscheiden sich beträchtlich voneinander. Insgesamt hatte das Ganze also viel von Pfandfindertum (also bei jeder zweiten Abzweigung stehenbleiben, nachschauen...) und deswegen auch hier mein GPX. Bewusst ausgelassen habe ich nur den Abstecher von der Leber hinunter nach Stattegg (ca. 250 hm), einfach weil die sehr enge und unübersichtliche und mit reichlich PKW Verkehr gesegnete Auffahrt zur Leber mMn nicht gerade zu den Highlights dieser Strecke gehört. Dafür habe ich als Bonustrack noch die An-/Abfahrt von Graz (ab Uni ca 30km) angefügt.
Charakteristik. Eine zugegebenermaßen (auf dem MTB, e-MTB gilt nicht :-) ) wirklich lange, körperlich (nicht aber technisch) anspruchsvolle, aber auch lohnende, weil abwechslungsreiche Strecke (bei mir hatte es die ganze Nacht davor und zu Mittag noch einmal geregnet, was einige der steilen Passagen auch einmal zu kurzen Schiebestrecken gemacht hat, das meiste sollte aber bei trockenem Wetter problemlos befahrbar sein). Etwa knapp 2/3 Forststraße, knapp 1/3 Asphalt, ca. 10% single Trail. An manchen Stellen ist die Strecke gut ausgeschildert, an anderen überhaupt nicht (weshalb ich bei meiner Tour, ohne GPX, ca. 20% der Zeit mit Suche nach der Strecke verbracht habe). Unterwegs reichlich Gasthäuser (die aber nicht alle offen waren), in Gratkorn Einkaufsmöglichkeit.
Meine Tipp: es wird ein langer Tag, also früher Start, MTB noch einmal auf Vordermann bringen (Bremsen für 3500 hm!), durchaus auch Pausen einrechnen, reichlich Wasser mitnehmen und alles eher gemütlich angehen, dann reicht die Kraft bis zum Ende.
Anreise. Anreise mit der Schnellbahn nach Gratwein bzw. wem die Strecke sonst zu kurz ist, über den Murtalradweg (rechts oder links der Mur nach Lust und Laune - ca. 2x15 km ab Graz).
Strecke. Die Anfahrt von Graz aus ist natürlich optional (spart 30 km). Gratkorn schien mir ein guter Einstieg, da leicht erreichbar und im Tal, aber im Prinzip kann man natürlich überall einsteigen. Von dort geht es erst einmal zum Stift Rein und danach z.T. über Asphalt zu den vier Tausendern (nein, nicht Viertausendern :-) ), eine bis auf ein steiles Waldstück parallel zur Straße (das man aber auf der Straße umfahren kann - bei mir hatte es die Nacht davor reichlich geregnet, somit musste ich an manchen Stellen am Waldweg schieben) einfache Auffahrt. Danach oben entlang sehr gemütlich und über Forststraßen wieder ins Tal zum Stift Rein (bisher ca. 1000 hm, leicht zu finden).
Danach das Murtal queren und die nördliche Strecke über Ferstlhöhe und Geierkogel zur Hohen Ranach (ca. 2/3 Asphalt, aber kaum PKW Verkehr), nördlich unter dem Gipfel vorbei über Forststraßen zur Leber. Nach der Leber habe ich mich (wegen einer riesigen Baustelle mitten im Wald) kurzzeitig verfranst, also nicht genau dem GPX folgen), ansonsten sollte die Auffahrt zum Schöcklsattel relativ einfach zu finden sein.
Hier wird es etwas frustrierend. Eigentlich steht man schon knapp (200m) unter dem Gipfel, aber hier führt die Strecke wieder weit hinunter an der Nordseite des Schöckls zur Asphaltstraße und zur Nordlift Talstation. Hier führt die ursprüngliche Strecke direkt nach Osten weiter, die ausgeschilderte Strecke aber nach Norden weiter hinunter zum Jägerwirt und dann erst nach Osten (leichter zu fahren, aber mehr Höhenmeter). Von der Straße dann hinauf bevor man etwas oberhalb des Schöcklkreuzes den Hauptweg erreicht. Danach eine weitgehend ebene halbe Runde südlich um den Schöcklgipfel und über die Asphaltstraße zum Gipfel.
Bei der Abfahrt vom Gipfel in die Klamm unterscheiden sich die Stecken (siehe oben) sehr beträchtlich, also bin ich einfach meine übliche Aufstiegsstrecke hinunter in die Klamm gefahren. Ab dort dann sehr gemütlich und fast horizontal über Asphalt Richtung Leber. Kurz vor der Leber, westlich des Gsöllbergs zweigt dann die offizielle WM Strecke nach links hinunter nach Stattegg ab (2009 Start und Ziel des WM Marathons) und geht von dort wieder zur Leber hinauf (mMn unangenehme Strecke auf Asphalt, steil, aber einfach zu fahren). Wie gesagt, diesen Haken habe ich mir gespart.
Von der Leber dann südöstlich an der Hohen Ranach vorbei, dann noch ein etwas unerwarteter Schlenkerer wieder bergauf nach Norden und dann auf Asphalt hinunter nach Gratkorn.
Bei feuchtem Wetter einige (kurze) Schiebepassagen.
3/6
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