Habring über Nußmoaralm
Ein eher unbekanntes Wandergebiet sind die Murberge, die südlich an die Mur und nördlich an die Wölzer Tauern grenzen. Beliebt und bekannt hingegen ist der Habring, der 1497 m hohe Gipfel, der sowohl von...
Wir starten beim Dorfplatz von St. Georgen ob Judenburg (1), 734 m, und gehen leicht bergab durch die Ortschaft. Nachdem wir über die Murbrücke und die Bahngleise gegangen sind, sehen wir im Kreuzungsbereich die gelben Wegweiser. Wir halten uns rechts bergauf und folgen der Asphaltstraße durch Pichlhofen, bis zur Kreuzung und gehen dann links. Die Straße führt fast eben dahin. Bei der nächsten Kreuzung zweigen wir rechts ab und folgen der Straße bergauf, bis kurz nach dem Haus Pichlhofen 3 die Asphaltstraße endet und als Schotterstraße weitergeführt wird. Es geht gemütlich bergauf, bei der Zufahrt vom Bauernhof vlg. Wagner am Berg vorbei, bis wir kurz darauf zu einer Kreuzung kommen. Hier zweigen wir links in die Seitenstraße ab, die nun über mehreren langgezogenen Serpentinen bergauf führt. Nach einem Tor kommen wir zu den freien Almflächen der Nußmoaralm (2), 1152 m, und genießen während des weiteren Aufstieges die Aussicht in Richtung Seetaler Alpen. Es folgt ein Mix aus Alm- und Waldflächen bis wir zu einer Kreuzung kommen und nach links weiterwandern. Die Forststraße mündet in einen Pfad, der entlang eines Zaunes, stetig bergauf verläuft. Wir erreichen den Sattel und sehen die gelben Wegweiser. Nun geht es nach links und nach wenigen Metern erreichen wir den Habringsattel (3), 1406 m. Den Abstecher zum St. Oswald-Blick empfehlen wir, aufgrund eines Stacheldraht-Zaunes, über den Wegpunkt Habringsattel und dann rechts über die Forststraße zu den freien Flächen mit dem herrlichen Ausblick nach St. Oswald. Wenige Meter vom Habringsattel entfernt, sieht man den Einstieg in den Pfad zum Gipfel. Der Weg führt etwas steiler durch den Wald bergauf, bis wir kurz vorm Gipfelbereich fast eben auf unser Ziel, den Habring (4), 1497 m, zugehen. Der Rückweg erfolgt über die Aufstiegsroute.
Eine alternative Abstiegsvariante führt über den Schalenstein nach St. Georgen - siehe Wanderung "Habring über Schalenstein" (Link anklicken).
Für ein konfliktfreies Miteinander auf Almen und Weiden gilt es, ein paar Regeln zu beachten, speziell, wenn man mit Hunden unterwegs ist. (Quelle: www.sichere-almen.at – 06/2021
Kontakt zum Weidevieh vermeiden, Tiere nicht füttern, sicheren Abstand halten! Ruhig verhalten, Weidevieh nicht erschrecken! Mutterkühe beschützen ihre Kälber. Begegnung von Mutterkühen und Hunden vermeiden! Hunde immer unter Kontrolle halten und an der kurzen Leine führen. Ist ein Angriff durch ein Weidetier abzusehen: Sofort ableinen! Wanderwege auf Almen und Weiden nicht verlassen! Wenn Weidevieh den Weg versperrt, mit möglichst großem Abstand umgehen! Bei Herannahen von Weidevieh: Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren, den Tieren ausweichen! Schon bei ersten Anzeichen von Unruhe der Tiere Weidefläche zügig verlassen! Zäune sind zu beachten! Falls es ein Tor gibt, dieses nutzen, danach wieder gut schließen und Weide zügig queren! Begegnen Sie den hier arbeitenden Menschen, der Natur und den Tieren mit Respekt!Ein paar Tipps zum richtigen und fairen Verhalten im Wald: (Quelle: www.bundesforste.at – 6/2021)
Wanderer sollten Besuche im Wald ca. 1,5 Stunden vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang meiden, da in dieser Zeit Wildtiere besonders aktiv sind. Plastikflaschen, Taschentücher, Zigarettenstummel & Co haben im Wald nichts verloren! Bitte achte darauf, dass Du keinen Müll im Wald hinterlässt. Zelten und Feuer machen - ist im Wald streng verboten! Grundsätzlich darf jede Person im Wald 2 kg Pilze und Beeren pro Tag für den Eigengebrauch sammeln. Verboten ist es nur, wenn es der Waldeigentümer ausdrücklich untersagt.Alpiner Notruf:
Notrufnummer der Bergrettung: 140
EU-Notruf: 112
Wetterdienst:
www.zamg.ac.at
Direktlink Bergwetter Steiermark:
https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark
Rucksack mit Regenhülle Teleskop- / Wanderstöcke Berg- / Wanderschuhe Handschuhe: wasserdicht und wärmend Kopfbedeckung / Sonnenbrille Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze Wanderhose Sitzunterlage Trinkflasche / Thermoskanne (an kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm) Snack bzw. Jause Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster und ZeckenzangeWeitere wichtige Ausrüstungsgegenstände
Wegbeschreibung Detailplan der Wanderung Wanderkarte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1 : 50 000 der jeweiligen Region GPS-Gerät HandyVon Judenburg über die B317 (14 km, ca. 15 Minuten)
Von Murau über die B96 und B317 (32 km, ca. 25 Minuten)
Mit dem Zug oder Bus bis St. Georgen ob Judenburg.
Den genauen Fahrplan und eine allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in die Region: www.verbundlinie.at
Mehrere Parkmöglichkeiten im Ort oder direkt beim Bahnhof St. Georgen ob Judenburg.
Anfahrt zum Parkplatz
Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten:
Gasthaus Wieser, Tel.: +43 3583 2272, 8756 St. Georgen ob Judenburg 7, www.gasthof-wieser.at
Gasthof Sonnenhof, Tel.: +43 3583 2116, Pichlhofen 60, 8756 St. Georgen ob Judenburg, www.maerchenwald.at
Postcafe Ehgartner, Tel.: +43 3583 2855, 8756 St. Georgen ob Judenburg 11, www.murtaleis.at
Freytag & Berndt (2017): Seetaler Alpen, Seckauer Alpen, Judenburg, Knittelfeld. WK 212 Wander-, Rad-, Freizeitkarte; 1 : 50 000
C. und M. Hlatky, (2017): Murtal – Rund um Spielberg – Seetaler Alpen und Seckauer Alpen. Kral Verlag, S. 160
Wer gerne Rundwanderungen macht, kann den Rückweg nach St. Georgen über den Schalenstein und Nußdorf wählen - siehe Wanderung "Habring über Schalenstein" (Link anklicken)
Der Ausgangspunkt der Wanderung ist mit dem Zug sehr gut zu erreichen.
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