Rundtour Bleispitze Mähbergjoch Gratwanderung
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Ausgehend von Bichlbächle eine Überschreitung der Bleispitze und Mähberjoch Gratwanderung über kurze weglose Abschnitte, kleine Pfade, Trittspuren und Normalwege. Ich fahre am frühen Morgen am 03.10.2...
Ausgehend von Bichlbächle eine Überschreitung der Bleispitze und Mähberjoch Gratwanderung über kurze weglose Abschnitte, kleine Pfade, Trittspuren und Normalwege. Ich fahre am frühen Morgen am 03.10.2026 auf den Parkplatz kurz unterhalb von Bichlbächle. Das ist der Ort oberhalb von Kleinstockach bei Bichlbach. Um diese Jahreszeit morgens um halb sieben noch dunkel und man hört massenweise geblöke und gemuhe aus dem Wald, es ist Brunftzeit der Hirsche, die hier wohl extrem zahlreich anwesend sind. Vom Parkplatz aus gehe ich kurz (50m) die Teerstrasse runter und dann rechts den Wiesenhang weglos nach oben - zwei Holzbaracken liegen auf dem Weg. Nach ca. 120hm beginnt rechts ein kleines Wäldchen und auf dessen linker Seite (hangaufwärts gesehen) beginnt ein kleiner Pfad. Dieser wird dann ausgeprägter und man folgt ihm in den Wald hinein, wo er in Kehren nach oben zieht. Zwischen Lawinenverbauungen, die erstaunlicherweise nur im Wald zu finden sind geht es dem Pfad folgend gemächlich auf Waldboden nach oben. Bei 1520 m verzweigt sich der Weg, ein Teil geht hangwärts nach Westen wieder leicht nach unten, der andere Teil mit Serpentinen nach oben. Da ich nach oben muss, laufe ich hoch und der Weg verläuft sich dann auch wegen der am Boden liegenden Äste und Baumstämme - irgendwann kommt dann wieder eine freie Trasse und da steht dann an einem Baum mit roter Markierung das Wort "Ende". Und da hört wohl auch dieser "Weg" auf. Zum Glück ist aber der Weiterweg weglos nicht schwierig durch den Wald, weil nämlich auch sogleich eine flache Kuppe im Wald erreicht wird. Und dort kommt ein markierter Weg quer daher, laut einem Schild aus Richtung Bichlbach. Jetzt gehts quasi auf markiertem Pfad weiter Richtung Mühlwaldköpfl. Der schwache Pfad ist jetzt nicht mehr markiert und dann nicht immer so klar erkennbar. Aber irgendwie auch logisch vorgegeben, weil man jetzt immer auf dem Grat entlang laufen muss. Im ganzen Weg bisher immer kräftiges Geblöke der Hirsche und auch immer wieder mal kurze Sichtungen, die sind aber recht flink immer davon galoppiert. Jetzt weiter im hohen Gras auf dem Grat entlang weiter nach oben, heute wegen dem (schwindenden) Nebel alles nass und teilweise rutschig. Man sieht auch jetzt schon das Gipfelkreuz der Bleispitze, sieht recht weit weg und steil aus, aber das ist ja immer so wenn man drauf schaut. Jetzt immer dem Grat folgend, recht schmal und links und rechts stellenweise steil abfallend, ich würde es als "leicht ausgesetzt" beschreiben. Endlich jetzt auch mal ein Hirsch vor die Linse bekommen. Ich überschreite das Mähbergjoch und danach kurz runter, weiter über Gratpassagen zum letzten steilen Gipfelanstieg zur Bleispitze. Die ist um diese Zeit (10:00 Uhr) noch komplett leer und ich trage mich ins Gipfelbuch ein. Von dort absolut herrliche Aussichten, siehe auch meine Bilder. Dann kommen tatsächlich zwei Bergsteiger und da mein Vesper beendet ist, räume ich den gemütlichen Gipfel Richtung Abstieg. Der geht hinunter zum Sommerbergjöchle, wo auch der Steig hinauf zur Gartnerwand beginnen würde (versicherte Gratkletterei T4). Aber ich steige dann Richtung Bichlbächler Alpe ab. Ein gemütlicher Weg ohne Schwierigkeiten, die Alpe selber besteht aus etlichen Gebäuden, die scheinbar teilweise bewohnt sind, oder evtl. vermietet? Der weitere Weg hinunter ist leider heute sehr rutschig, da im Schatten immer noch der Morgentau oder Nebelniederschlag für heftige Nässe sorgt. Die Wurzeln und selbst die Steine sind wie Schmierseife, auch wegen der dazwischenliegenden Erde, selbst auf flachen Wegneigungen rutscht man aus. Aber nach der Brücke über den Weittalbach kommt ein Karrenweg, da gehts dann besser und schon bin ich wieder in Bichlbächle angekommen. Insgesamt alles nicht schwerer als T3 , aber jetzt im Herbst alles nass und das ist nicht ideal.
Man kann das Ganze auch von Bichlbach aus gehen, dann im unteren Bereich leicht andere Wegführung beim Aufstieg. Rückweg dann über Kleinstockach an der Strasse entlang.
Keine
Áno
Áno
Áno
Normale Bergausrüstung, Stöcke von Vorteil
Auf dem Grat steile Passagen, leicht ausgesetzt.
Von Bichlbach nach Kleinstockach und auf schmaler Bergstrasse weiter hochfahren, parken kurz vor Bichlbächle
Keine
Parkplatz kurz vor Bichlbächle
Beim Aufstieg teilweise wegloses Gehen, entsprechende Erfahrung wäre von Vorteil, ebenso Orientierungsvermögen.
Zwischen Mitte September und Mitte Oktober Brunftzeit, daher kann man hier viele Hirsche hören und sehen.
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