Rundtour auf den Kienberg bei Pfronten
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Die Tour startet in Pfronten - Dorf bei der Schankwirtschaft Wohlfahrt. Dort parken oder Anreise mit dem Bus Haltestelle Achtalstrasse. Die Tour ist insgesamt technisch anspruchsvoll, was dem Berg zunächst...
Die Tour startet in Pfronten - Dorf bei der Schankwirtschaft Wohlfahrt. Dort parken oder Anreise mit dem Bus Haltestelle Achtalstrasse.
Die Tour ist insgesamt technisch anspruchsvoll, was dem Berg zunächst von "aussen" nicht anzusehen ist. Aufstieg und Gratpassagen durchweg T3-T4 , absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, da zum Teil ausgesetzt mit kurzen Kletterstellen im 1. Schwierigkeitsgrad.
Drahtsicherung nur an einer Stelle, weitere Felspassagen ohne Sicherung. Kein offizieller Weg und ohne Ausschilderung, jedoch hier und da ein roter Punkt, der nicht immer ins Auge sticht. Durch umgefallene Bäume viel zusätzlicher Körpereinsatz und der Weg ist dann wieder erneut zu suchen. Beim Abstieg wieder etwas einfacher T2 bis T3.
Nach dem Parken geht man zum Cafe Milchhäusle etwa 10 min bergauf, dort dann der Einstieg in den Pfad, der sich sogleich steil nach oben windet. Die Hangneigung nimmt zu und es geht durch steiles Grasgelände im Wald nach oben. Dann eine kleine Kletterstelle an der auch Wurzeln einen guten Griff abgeben. Weiter oben dann eine etwas heikle und schmale Passage im äußerst steilen Grasgelände. Kurz vor dem ersten Gipfel des Pfrontner Berges dann die drahtseilversicherte Stelle, welche eigentlich keine besondere Schwierigkeit darstellt. Oben dann ein Gipfelkreuz mit Gipfelbuch und ein schönes Bänkle zum rasten.
Weiter geht es auf den 2. und 3. Pfrontner Gipfel, immer ober auf den Grat zum Teil felsig aber recht schön zum laufen. Dann kommt eine weitere Schlüsselstelle, der Weg ist kurz unterbrochen und ein abdrängender Fels kommt von links herein, nach unten hin ausgesetzt.
Hier packe ich die Stöcke ein und mache einen großen beherzten Schritt über die Wegeslücke, gleichzeitig gebückt wegen dem überhängenden grifflosen Fels.
Eine Umgehung der Stelle lässt sich nicht ausmachen, da überall steiles Gelände nach unten abfällt.
Nach dem 3. Pfrontener Berg windet sich der Weg etwa 100hm nach unten auf einen bewaldeten Sattel, wo man nach links auf einem Pfad Richtung Achtalstrasse absteigen könnte.
Wir laufen jedoch weiter Richtung Schnalskopf, wieder ca 150hm nach oben, immer schön am Grat entlang, der manchmal auch luftig nach links und rechts steil abfällt.
Nach dem Schnalskopf kündigt sich endlich der Kienberg an, dessen Gipfelkreuz man von weitem sieht. Die Rast würde ich allerdings erst ca. 20 m hinter dem Gipfelkreuz empfehlen, da dort die bessere Aussicht herrscht.
Von dort aus Abstieg ins Himmelreich, einem flachen Sattel zwischen dem Achtal und dem Vilstal. Hier wandern wir auf Wirtschaftswegen und Forststrassen zur Fallmühle, wo man im Sommer einkehren kann. Von dort aus weiter Richtung Pfronten zum Ausgangspunkt zurück.
Insgesamt eine sehr einsame und ruhige Tour, anhand der Wegbeschaffenheit und dem Gipfelbuch wohl kaum begangen.
Andersherum kann man die Tour auch gehen, jedoch würde ich aufgrund der Kletterstellen die beschriebene Richtung empfehlen.
Abstieg über Forstweg, welcher auf der Nordseite des Kienberg verläuft
Fallmühle, Cafe Milchhäusle
Tour ist bereits in diversen Wanderführern beschrieben z.B. Rother
Áno
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